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Guten Tag,

das Mercosur-Abkommen tritt zum 1. Mai in Kraft. Informieren Sie sich in unserem kostenlosen Webinar, wie Sie die angekündigten Zollpräferenzen für Ihr Unternehmen nutzen können. Außerdem lesen Sie im heutigen Awi aktuelle Nachrichten zu Ihren ausgewählten Themen. Wir freuen uns, Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.


Freundliche Grüße
Ihre Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen
Aktuelles
Trennlinie
Zollabbau im Rahmen des MERCOSUR-Handelsabkommens
Webinar und Erfahrungsaustausch CBAM
EU-Kommission legt CBAM-Preis fest
USA: Rückerstattungen ab Februar 2026 nur noch elektronisch
Änderungen der US Stahl- und Aluminiumzölle
EU-Indien Freihandelsabkommen – Neue Marktchancen, Zollvorteile und Investitionsperspektiven
Update: Neue EU-Stahlschutzmaßnahmen ab 2026
Hermesdeckungen flex&cover: Podcast
DIHK-Sonderauswertung: Nahost-Konflikt als massiver Stresstest für die globale Wirtschaft
20. Exportkontrolltag - Einladung
Webinar | 28. April 2026 | 10 bis 11 Uhr
Mercosur Ankündigung
Zollabbau im Rahmen des MERCOSUR-Handelsabkommens
Nachdem mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay alle vier MERCOSUR-Staaten das EU-Mercosur-Partnerschaftsabkommen ratifiziert haben und die EU-Kommission der vorläufigen Anwendung zugestimmt hat, wird das Interimshandelsabkommen zum 1. Mai inkrafttreten. Der damit einhergehende Zollabbau erfolgt je nach Produkt und nach MERCOSUR-Land sofort oder stufenweise. In einem kurzen, praxisorientierten Webinar am 28. April 2026 stellen wir Ihnen den geplanten Abbau von Zöllen vor und erläutern beispielhaft, unter welchen Voraussetzungen Ihre Waren die Ursprungsregeln erfüllen – und wie Sie damit die Zollpräferenzen nutzen können. Die Teilnahme ist kostenlos!

Zur Anmeldung
Webinar | 29. April 2026 | 10:00 bis 11:30 Uhr
CBAM
Webinar und Erfahrungsaustausch CBAM
Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) soll europäische Unternehmen im internationalen Wettbewerb vor Nachteilen durch die CO₂-Bepreisung in Europa schützen. In der praktischen Umsetzung stellt er viele Betriebe jedoch vor erhebliche Herausforderungen. Bei diesem kostenlosen Webinar am 29. April 2026 erhalten Sie zum Einstieg einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand von CBAM. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt anschließend auf dem Austausch unter Praktikerinnen und Praktikern: Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und Einblicke in Ihre betriebliche Umsetzung zu geben.

Zur Anmeldung
Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)
EU-Kommission legt CBAM-Preis fest
Am 7. April hat die EU-Kommission den ersten Quartalsdurchschnittspreis der CBAM-Zertifikate für Q1/2026 mit einem Wert von 75,36 € pro Tonne veröffentlicht. Jeder vierteljährliche Preis im Jahr 2026 gilt für den Verkauf von CBAM-Zertifikaten, die den Emissionen von CBAM-Waren entsprechen, welche in diesem Quartal in die Union eingeführt wurden. Ab 2027 werden wöchentliche Preise berechnet und veröffentlicht.
Button linksZur CBAM-Seite der EU-KommissionButton rechts
US-Handelskonflikt
Zu sehen ist das Kapitol in Washington D.C.
USA: Rückerstattungen ab Februar 2026 nur noch elektronisch
Nachdem der Oberste Gerichtshof am 20. Februar 2026 entschieden hatte, dass das Gesetz über internationale Notstandsbefugnisse (IEEPA) dem Präsidenten keine Befugnis zur Erhebung von Zöllen einräumt, urteilte das Internationale Handelsgericht der Vereinigten Staaten am 4. März 2026, dass auf Grundlage des IEEPA erhobene Zölle rechtswidrig sind und zurückerstattet werden müssen. Am 20. April 2026 führt die U.S. Customs and Border Protection (CBP) dazu die erste Phase des neuen Tools Consolidated Administration and Processing of Entries (CAPE) im Automated Commercial Environment Secure Data Portal (ACE Portal) ein. CAPE soll den Antrag und die Abwicklung von Rückerstattungen von IEEPA-Zöllen deutlich vereinfachen. Lesen Sie dazu mehr auf unserer Webseite Außenhandel & Zoll.

Zur IHK-Webseite
Aktuelle US-Zollentwicklungen
Änderungen der US Stahl- und Aluminiumzölle
Am 2. April 2026 erließ der US-Präsident eine Proklamation mit dem Titel „Strengthening Actions Taken to Adjust Imports of Aluminum, Steel, and Copper into the United States“ gemäß Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962 (19 U.S.C. § 1862). Diese Bekanntmachung führte zu zusätzlichen Zöllen auf bestimmte Stahl-, Aluminium- und Kupferwaren sowie auf zahlreiche Derivatprodukte je nach Ware, Ursprung und Sonderregelung zwischen 10 und 50 Prozent des vollen Zollwerts. Zudem hat die US-Regierung einen Zollsatz von 100 Prozent auf patentgeschützte pharmazeutische Produkte und deren Inhaltsstoffe eingeführt. Für die EU gilt ein Zollsatz von 15 Prozent.

Zur IHK-Webseite Außenhandel & Zoll
Webinar | 20. Mai 2026 | 10 bis 11:45 Uhr
Zu sehen ist das Taj Mahal in Indien.
EU-Indien Freihandelsabkommen – Neue Marktchancen, Zollvorteile und Investitionsperspektiven
Nach rund 20 Jahren Verhandlungen haben die EU und Indien Anfang 2026 ein umfassendes Freihandelsabkommen (FTA) abgeschlossen. Es sieht weitreichende Zollsenkungen, erleichterten Marktzugang und bessere Investitionsbedingungen vor. Das kostenlose Webinar der IHK Düsseldorf zusammen mit der AHK Indien am 20. Mai 2026 zeigt praxisnah, welche Chancen sich für Unternehmen ergeben und wie sie sich optimal vorbereiten können.

Weitere Informationen und Anmeldung
Einfuhr in die EU
Ein Mann in einem Stahlwerk zieht glühendes Stahl aus einem Industrieofen.
Update: Neue EU-Stahlschutzmaßnahmen ab 2026
Am 27. Februar 2026 berichteten wir zu den stattgefundenen Trilog-Verhandlungen für eine EU-Stahlschutzmaßnahme zum Schutz vor globalen Überkapazitäten. Am 13. April 2026 haben der Rat und das Europäische Parlament nun eine vorläufige Einigung über eine Verordnung erzielt, mit der die negativen handelsbezogenen Auswirkungen globaler Überkapazitäten auf den EU-Stahlmarkt bekämpft werden sollen. Die Verordnung soll die derzeitigen Schutzmaßnahmen der EU für Stahl ersetzen, die am 30. Juni 2026 auslaufen. Die vorläufige Einigung wird nun den Vertretern der Mitgliedstaaten im Rat sowie dem Europäischen Parlament zur Billigung vorgelegt. Sobald beide Institutionen die Verordnung förmlich angenommen haben, tritt sie am 1. Juli 2026 in Kraft. Die betroffenen HS Codes finden Sie im Annex I des Vorschlags zum Schutz des europäischen Stahlsektors.

Zur EU-Pressemitteilung
Neuer Ansatz zur Prüfung der Förderungswürdigkeit
Die Hände eines Menschen in Businesskleidung liegen auf einem Handy und einem Laptop, darunter Papiere mit Graphen.
Hermesdeckungen flex&cover: Podcast
Bis dato wurde die Förderungswürdigkeit eines Ausfuhrgeschäfts, für das eine Exportkreditgarantie beantragt wurde, in erster Linie am Warenursprung festgemacht. Bei flex&cover wird diese anhand des Wertschöpfungsbeitrags bemessen, den ein Unternehmen für den Standort Deutschland leistet. Hören Sie dazu den Export Echo Podcast von Euler Hermes und erfahren Sie, wie dieser neue Zugang auch regionale Unternehmen wie WINDMOELLER & HOELSCHER dabei unterstützt, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigen, Bürokratie abzubauen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.
Haben Sie Interesse am flex & cover-Modell? Dann wenden Sie sich gerne direkt an: Marc Frenzel – Exportkreditgarantien – Telefon: +49 (0) 171 – 766 37 37 .

Zur Webseite von Euler Hermes
Kosten, Lieferketten und Investitionen unter Druck
Luftaufnahme eines großen Containerfrachtschiffs, das sich über den offenen Ozean bewegt.
DIHK-Sonderauswertung: Nahost-Konflikt als massiver Stresstest für die globale Wirtschaft
Der Konflikt im Nahen Osten belastet die Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland massiv. 85 Prozent berichten von spürbaren Auswirkungen oder rechnen damit. Das zeigt eine Sonderauswertung des „AHK World Business Outlook“ (Frühjahr 2026) der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) auf Basis von rund 4.500 weltweit befragten deutschen Unternehmen im Ausland.

Zu den Ergebnissen
18. bis 19. Juni 2026 | Berlin | Online
20. Exportkontrolltag - Einladung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lädt zum diesjährigen „Exportkontrolltag“ (EKT) vom 18. bis 19. Juni 2026 in Berlin und online ein. Der EKT befasst sich mit aktuellen internationalen und nationalen Fragestellungen und Problemen der Außenhandelskontrolle. Er dient der Information sowie dem Austausch über politische und rechtliche neue Entwicklungen auch für Experten.

Button linksZur Anmeldung beim BAFAButton rechts